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Evaluation Fernunterricht

Ansprechpartner: Daniel Preckel

15.10.2020

Ergebnisse der Fernunterricht-Umfrage: Luzerner Schulen sind gut aufgestellt

Das Bildungs- und Kulturdepartement hat als schweizweit einziger Kanton im Juni 2020 mit einer breit angelegten kantonsweiten Umfrage Lehrpersonen und Lernende aller Stufen,  Eltern und Erziehungsberechtigte, Schulleitungen und BerufsbildnerInnen zum Fernunterricht befragt. Die Umfrage führte das LINK-Institut durch. Nun liegen die detaillierten Ergebnisse vor. Bildungsdirektor Marcel Schwerzmann ist erfreut über die zumeist guten Rückmeldungen. Im Gespräch zeigt er zudem auf, wie das BKD die Digitalisierung im Bildungsbereich weiter verstärken möchte. Sozialforscherin Sabine Frenzel vom LINK-Institut hat die Umfrage begleitet.
Weitere Infos auf dem BKD Blog

27.05.2020

DBW Fernunterricht: Erster Erfahrungsbericht liegt vor
Die Umstellung auf den Fernunterricht ab dem 16. März war für die Berufsbildung Luzern ein grosses Praxisexperiment in Sachen digitalem Unterricht. Mit dem Entscheid des Bundesrats, Schulen zu schliessen, waren ausnahmslos alle Lehrpersonen der Berufsbildung in der Verantwortung, neue, digitale Formate in ihrem Unterricht einzusetzen. Dass der Kanton Luzern auf die BYOD-Strategie gesetzt hat, war ein grosser Vorteil. Trotzdem war es unklar, wie die Umstellung auf den Fernunterricht gelingen würde und ob es allenfalls Massnahmen braucht. Deshalb hat die DBW in «Coronawoche 5» eine kurze Umfrage lanciert. Rund 740 (70 %) der Lehrpersonen und 4'000 (33 %) der Lernenden haben sich daran beteiligt.
Wichtige Ergebnisse sind:
- Die Mehrheit der Lehrpersonen (76%) und Lernenden (74%) sind mit Fernunterricht zufrieden bzw. sehr zufrieden.
- Die Phase des Fernunterrichts wird aber auch als belastend wahrgenommen (Lernende: 46%, Lehrpersonen: 60%).
- Durch die Phase des Fernunterrichts wurde der Wert des Präsenzunterrichts erkannt, aber auch die Möglichkeiten und Grenzen des Fernunterrichts erlebt.
- Falls der Fernunterricht weitergeführt werden würde, wünschen sich die Lernenden prioritär «mehr persönlichen Kontakt mit der Lehrperson».
- Aus Sicht der Lehrpersonen wären geeignete «Prüfungstools» und verstärkter Austausch unter den Lehrpersonen» hilfreich.

 

Aktuell ist davon auszugehen, dass Covid-19 auch im Schuljahr 20/21 Auswirkungen auf den Präsenzunterricht haben wird. Die Rektorinnen und Rektoren erarbeiten deshalb bis zur Kalenderwoche 26 Szenarien, falls ab dem 17. August 2020 kein vollständiger Präsenzunterricht möglich sein sollte. Die bisherigen Erfahrungen aus dem Fernunterricht sind wertvoll für uns, diese Szenarien zu erstellen.

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