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03/2021


ONLINE AUSSTELLUNG BM ARTE - herzliche Einladung

Ausschnitt der Homepage zur online Ausstellung IDPA 2021 BM ARTE Luzern

Die jährliche IDPA-Ausstellung der BM ARTE findet aus bekannten Gründen dieses Jahr ausschliesslich ONLINE statt. Die Lernenden haben dazu eigens Dokumentationsfilme und Erklärungsvideos ('Behind the Scenes') hergestellt.

Wenn die Besucher*innen pro Arbeit 4 Minuten aufwänden, dauert ein Ausstellungsbesuch genau eine Unterrichtslektion lang.

Und wer noch länger mag, kann auf der Hauptseite nach unten scrollen und die aktuellen Filmprojekte anschauen, die während des zweiten Lockdowns entstanden sind.

Wir freuen uns über virtuellen Besuch!

Inhalte:

Das Thema dieses Jahr war: «GEGENSÄTZE» und durfte wie immer sehr breit interpretiert werden.

Es gab drei Filmprojekte die sich mit Unterschieden in der Gesellschaft beschäftigen. ZB wie es sich lebt, wenn man ein sehr hohes oder ein sehr tiefes Einkommen hat (Verschiedene Realitäten) oder wann sich die Unterschiede zwischen dem männlichen und dem weiblichen Körper verwischen (Androgynous). Auch einen Animationsfilm mit einer Holzpuppe, die Dinge reparieren kann, ist entstanden (The Recyclist).

Dann gab es einige Arbeiten, die sich mit der Identitätssuche und dem Verhalten des Menschen beschäftigen und dies in Skulpturen zeigen (Humana Murum, Der Schatten, Maskierte Gesellschaft). Zwei Gruppen haben sich mit Objektdesign auseinandergesetzt und je ein Möbel gebaut (Floating Table, Setz Dich) und eine Gruppe hat Comics zu verschiedenen Situationen gezeichnet (Comics).

Und last but not least bleibt noch die Arbeit «Visuelle Illusion» zu erwähnen, welche bestehende Kunstwerke dekonstruiert. Durch Augmented Reality und mit transparenten Plexiglas-Ebenen werden Kunstwerke sowohl in digitaler als auch in analoger Form zu interaktiven Objekten verwandelt.

Hier geht es zur > AUSSTELLUNG

 

 

11/2020


Sek-Schülerinnen und -Schüler schnuppern BM-Luft am BBZB

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Reto Frank lässt interessierte Schülerinnen und Schülern Physik in der Praxis sichtbar erleben

Am Mittwoch, 18. November 2020, fanden sich 36 interessierte Schülerinnen und Schüler aus unterschiedlichen Sekundarschulhäusern wie Adligenswil, Eschenbach, Hitzkirch, Sempach, Sursee oder Tribschen in der Aula am Bahnhof BBZB ein. Die Gäste wurden einzeln an ihre ihnen zugeteilten Einzeltische geleitet. Anschliessend stellte Prorektor Yves Bremer das Nachmittagsprogramm zusammen mit den beteiligten Lehrpersonen vor. Um 13:15 Uhr ging es unter der ortskundigen Leitung von BM-Lernenden, die die BM gerade im Sommer im lehrbegleitenden Modell begonnen hatten, nach einem vorgegebenen Zeitplan in vier Kleingruppen direkt in verschiedene Klassenzimmer.

Dort erhielten die Schülerinnen und Schüler direkt vor Ort während jeweils 15 Minuten im Rotationsprinzip einen direkten Einblick in den Unterricht bei denjenigen Lehrpersonen, welche im Modell BM SEK+ die Fächer Mathematik, Physik, Englisch sowie Geschichte und Politik unterrichten werden.

Zwischen 14.40 bis 15.00 erhielten alle Anwesenden eine Stärkung (Bildung macht hungrig).

Anschliessend stellten noch Valentina Clerici und Regula Willi ihre Fächer Englisch sowie Geschichte und Politik noch etwas genauer vor, damit die Schülerinnen und Schüler sich noch ein besseres Bild von dem machen konnten, was sie zuvor im Unterricht gesehen haben. In der letzten halben Stunde gab es durch Yves Bremer noch Informationen zum Stundenplan, zum Standort Bahnhof mit der Möglichkeit, vor Ort in der Mensa zu essen, oder auch zur geschätzten Zeit an Aufwand, welcher für die BM pro Woche zu bewältigen ist. Angela Brun, Beauftragte Sekundarschule, beruhigte die Anwesenden noch damit, dass während der Sekundarschule durch die wegen der BM ausfallenden Fächer genügend Luft bliebe, um die maximal zwei bis drei Stunden Aufgaben pro Woche bewältigen zu können. Ebenfalls darauf hingewiesen wurde, dass ein eigener Laptop noch nicht zwingend, jedoch spätestens mit Start der Ausbildung der Lehre im zweiten BM-Jahr vorausgesetzt werde. Gegen 16 Uhr verliessen die jungen Schülerinnen und Schüler die Veranstaltung. Einige von ihnen nahmen dann noch an der online geführten Informationsveranstaltung zu dem neuen Modell BM SEK+ teil. Auch diese erfreute sich mit über 60 Teilnehmenden an regem Interesse. Die BM Luzern BBZB dankt für das Vertrauen und freut sich im kommenden Jahr gemeinsam mit den jungen Lernenden mit diesem neuen BM-Modell zu starten.

Yves Bremer, Prorektor BM BBZB

 

 

11/2020


22 junge Berufsleute schliessen Berufsmaturität am BBZB Luzern ab

Am Freitag, 6. November 2020, hätte die alljährliche Abschlussfeier Berufsmaturität (BM) für das Modell 3 plus, Ausrichtung Technik, Architektur und Life Sciences (TALS), am Berufsbildungszentrum Bau und Gewerbe in Luzern im Beisein von zahlreichen Gästen stattfinden sollen. Wegen der aktuellen Situation und der geltenden Schutzauflagen hat die BM-Leitung beschlossen, die Feier auf eine individuelle Zeugnisübergabe zu reduzieren. Die Bedeutung des Abschlusses für die 22 Absolventinnen und Absolventen wird jedoch in der speziell für diesen Anlass aufgezeichneten Rede von Bruno Wicki, Leiter der Schindler Berufsbildung, hervorgehoben.

Das Berufsmaturitätsmodell «3 plus» ist eines von zurzeit vier, im kommenden Jahr fünf am BBZB angebotenen Modellen und bewährt sich bereits seit 1996.

Ehrung Elio Garbani

Elio Garbani wird für seine hervorragende Leistung (Note 5.3) geehrt.

Eigentlich hätte die Feier mit folgenden Worten eingeleitet werden sollen: «Sie - liebe Berufsmaturandinnen und Berufsmaturanden - haben alle mit Ihren Fähigkeiten, die Sie sich in der Praxis und in der Theorie angeeignet haben, überzeugt. Nach drei Jahren und zehn Wochen Berufsmaturitätsunterricht stehen Ihnen nun alle Türen offen. Die heutige Maturafeier ist für Sie, aber auch für uns der Höhepunkt.» Corona bedingt wurde jedoch auf eine Teilnahme der ursprünglich vorgesehenen Gäste verzichtet. Auch die Festrede von Bruno Wicki, Leiter der Schindler Berufsbildung, sowie die musikalische Untermalung von Adeline Hasler und Flurin Iten, wurde im Vorfeld aufgezeichnet und steht für alle online zur Verfügung.

Nicht abgesagt wurde die Zeugnisübergabe für der Berufsmaturitätsklasse der Ausrichtung «Technik, Architektur und Life Sciences» im Modell «3 plus». Die Bedeutung dieser für die 22 Absolventinnen und Absolventen nun offenstehenden Türen wird auch in der sehr persönlich und mit Begeisterung gehaltenen Festrede von Bruno Wicki aufgegriffen.

Wie jedes Jahr kommt es immer auch zu der Prämierung des Absolventen mit dem besten Resultat. Dies war in diesem Jahr Elio Garbani aus Horw (LU) mit einem Notendurchschnitt von 5.3.

Erwähnenswert ist zudem der Klassenschnitt von über 4.8, was in Anbetracht der schwierigen Umstände im vergangenen Schuljahr (Fernunterricht mit verschobenen Teilmaturaprüfungen) nicht selbstverständlich ist.

Die erreichte Doppelqualifikation EFZ mit Berufsmaturität bezeugt die Praxiserfahrung, erweiterte Allgemeinbildung und Studierfähigkeit der Berufsmaturandinnen und Berufsmaturanden für weiterführende Schulen wie die Hochschule Luzern.

Links

Klassenbester: Elio Garbani aus Horw LU
Klassenliste aller Absolventinnen und Absolventen

Adeline Hasler und Flurin Iten - Duo Voice Guitar

Adeline Hasler und Flurin Iten - Duo Voice Guitar

 

 

Zu Ehren der Absolvent*innen aufgezeichnete Musik zur Feier von Adeline Hasler und Flurin Iten aus Luzern.

Feeling Good
Lullaby of Birdland
Rolling in the Deep

 

07/2020


Bestehensquote BM BBZB von 96.4% - gleich zwei beste Abschlüsse


Ein Notenschnitt im Maturazeugnis von 5.7 verdient Beachtung...
Yves Bremer, Prorektor BM BBZB ehrt Lukas Blümli und Arnel Hodzic

Am Donnerstag, 02. Juli 2020, hatten die acht Abschlussklassen der berufsbegleitenden und der Vollzeit-Modelle Gelegenheit, ihr Maturazeugnis von 13 Uhr bis 16:30 in der Aula am BBZB in Empfang zu nehmen. Von insgesamt 169 Absolventinnen und Absolventen erhielten sechs Lernende wegen Nichterreichens der Mindestanforderungen ihr Maturazeugnis durch Yves Bremer, Prorektor BM BBZB, noch nicht. Die Bestehensquote beträgt auch in diesem Jahr 96.4%. 

Zusätzlich ausgezeichnet wurden mit einem bemerkenswerten Maturanotenschnitt von 5.7 Lukas Blümli aus der Klasse BMVT19C sowie Arnel Hodzic aus der Klasse BMBT18B. Die BM-Leitung wünscht allen Absolventinnen und Absolventen alles Gute und gratuliert noch einmal auf diesem Weg den beiden Geehrten für diese grossartige Leistung.

Yves Bremer, Prorektor BM

 


Lernende der BMBT19A durch HLSU T&A für IDPA geehrt


Screenshot der Aufzeichnung auf Teams bei der Ehrung durch Urs Rieder

Für ihre Maturaarbeit «Radiosondierung: Daten aus grosser Höhe» erhielten Pascal Schmid und Jonas Erni, Lernende der berufsbegleitenden BM der Klasse BMBT19A, durch die Hochschule Luzern – Technik & Architektur einen Preis sowie eine Ehrung durch Professor Urs Rieder, unter anderem Leiter Bachelor & Master.

Die Ehrung fand am Mittwochabend, 01. Juli 2020, während des Physikunterrichts bei Andy Mehr, Lehrperson BM BBZB, statt.

Die Begründung für die Prämierung befindet sich im verlinkten Dokument, die Preisverleihung wurde auf Teams live aufgezeichnet und auf nanoo.tv hochgeladen.

Yves Bremer, Prorektor BM

 

03/2020


Ausstellung BM ARTE 2020 online

Die Vernissage der IDPA-Ausstellung 2020 - GESTALTERISCHE PROJEKTARBEITEN ZUM THEMA NETZWERK(E) - konnte am 12. März 2020 am BBZB unter den damals gültigen Kriterien und Auflagen für Veranstaltungen im öffentlichen Raum mit gut 120 Gästen durchgeführt werden. Durch die notwendig gewordene Verschärfung der Massnahmen wurde am Montag darauf (16. März 2020) das Schulhaus geschlossen. Die Ausstellungsstücke wurden jedoch noch sorgfältig dokumentiert, fotografisch festgehalten und online gestellt. Die Ausstellung ist jetzt nicht mehr physisch vor Ort besuchbar, doch virtuell von überall her zu sehen.

Ausstellung ARTE April 2020

Besuchende «vernetzt» mit Kunstschaffenden der BM ARTE an der Vernissage am BBZB.

Zögern Sie bitte nicht und besuchen Sie die Werke der jungen Künstlerinnen und Künstler der beiden Vollzeitklassen der BM ARTE BBZB auf ihrer Homepage www.bm-arte-luzern.com. Vielen Dank allen, die dies ermöglicht haben

Yves Bremer

PS. Die Anmeldung für die Vorkurse für die gestalterische (BM ARTE) und technische Berufsmaturität (BM TALS) finden Sie unter diesem Link.

 

11/2019


29 junge Berufsleute schliessen BM am BBZB Luzern ab

Am Freitag, 08. November 2019, fand die alljährliche Abschlussfeier Berufsmaturität für das Modell 3 plus, Ausrichtung Technik, Architektur und Life Sciences (TALS), am Berufsbildungszentrum Bau und Gewerbe in Luzern im Beisein von zahlreichen Gästen statt. Die Bedeutung des Abschlusses für die 29 Absolventinnen und Absolventen hob Professor Urs Grüter, Institutsleiter an der Hochschule Luzern - Technik & Architektur, in seiner Festrede hervor. Das Berufsmaturitätsmodell «3 plus» ist eines von insgesamt vier am BBZB angebotenen Modellen und bewährt sich bereits seit 1996.

«Sie - liebe Berufsmaturandinnen und Berufsmaturanden - haben alle mit Ihren Fähigkeiten, die Sie sich in der Praxis und in der Theorie angeeignet haben, überzeugt. Nach drei Jahren und zehn Wochen Berufsmaturitätsunterricht stehen Ihnen nun alle Türen offen. Die heutige Maturafeier ist für Sie, aber auch für uns der Höhepunkt.» Mit diesen Worten leitet Yves Bremer, Prorektor Berufsmaturität des Berufsbildungszentrums Bau und Gewerbe in Luzern, die Zeugnisübergabe für die beiden Berufsmaturitätsklassen der Ausrichtung «Technik, Architektur und Life Sciences» im Modell «3 plus» ein. Die Bedeutung dieser für die 29 Absolventinnen und Absolventen nun offenstehenden Türen griff auch Professor Urs Grüter, Institutsleiter an der Hochschule Luzern - Technik & Architektur, in seiner Festrede auf.

Das beste Ergebnis erreichte Tim Limacher aus Malters (LU) mit einem Notendurchschnitt von 5.3. Die erreichte Doppelqualifikation EFZ mit Berufsmaturität bezeugt die Praxiserfahrung, erweiterte Allgemeinbildung und Studierfähigkeit der Berufsmaturandinnen und Berufsmaturanden für weiterführende Schulen wie die Hochschule Luzern.

Klasse BMLT16+A

(v.l.n.r.) Stecher Maurin, von Rotz Joel, Ruckli Stefan, Barmettler Pascal, Glur Alain, Gassmann Luca, Steiger Selina, Mathis Reto, Loretz Nicolas, Herzog Fabian, Tanner Kilian, Mühlethaler Nick, Rodrigues Rita, Wigger Marco, Stalder Vanessa.

Klasse BML16+B

(v.l.n.r.) Chandralingam Sujeeban, Ziegler Livio, Arnold Sabrina, Kurmann Timon, Bucheli Livia, Bezhi Gabriel, Geisseler Lukas, Durrer Tamara, Limacher Tim, Frautschi Mar-co, Gundi Julian, Planzer Michael, Achermann Adrian.


07/2019


97.7% haben bestanden - Stefan Heuss gratuliert Berufsmaturandinnen und -maturanden und begeistert mit Ausschnitten aus seinem Programm

Berufsmaturafeier Marfurt Heuss Alpenquai

Stefan Heuss zusammen mit Dide Marfurt (links) in voller Aktion an der Maturafeier der BM Luzern BBZB an der KS Alpenquai

Der Erfinder und Influenzer Stefan Heuss gratuliert 150 Berufsmaturandinnen und Berufsmaturanden am 4. Juli 2019 an der Maturafeier der BM Luzern BBZB in der Aula der Kantonsschule Alpenquai. Zudem begeistert Stefan Heuss zusammen mit dem Musiker Dide Marfurt die gut 450 Gäste mit Ausschnitten aus ihrem Programm "Die grössten Schweizer Patente".
 
Stefan Heuss und Dide Marfurt schaffen es, Technik und Kunst zu vereinen. Genau dies macht auch die BM Luzern. Unter den Gästen der Feier sitzen Absolventinnen und Absolventen der technischen und der gestalterischen Berufsmaturität. Technik und Kunst unter einem Dach. Beides ist innovativ, beides kreativ. Ohne die Ideen und ohne die Kreativität der Lernenden geht es nicht.
 
Die Absolventinnen und Absolventen der Modelle Vollzeit und berufsbegleitend der Richtungen "Technik, Architektur und Life Sciences" (TALS) und "Gestaltung und Kunst" (ARTE) werden losgelöst von den Modellen lehrbegleitend und lehrbegleitend "3plus" der Richtung TALS geehrt, weil diese bereits einen Lehrabschluss besitzen. Die Berufsmaturandinnen und -maturanden des lehrbegleitenden Modells erhalten ihr BM-Zeugnis bei ihrer QV-Feier, welche zeitgleich zur BM-Feier stattfindet.
Die Bestehensquote aller BM-Modelle und -Richtungen am BBZB lag in diesem Jahr übrigens bei stolzen 97.7% und befindet sich damit auf derselben Höhe wie die Abschlüsse der gymnasialen Matura im Kanton Luzern. Herzlichen Glückwunsch!
 

Yves Bremer, Prorektor BM BBZB


Schlussbericht Projektwoche Paris BM ARTE 2019

Bildung macht hungrig und «manger comme un roi» kann auch bescheiden sein.


Wie jedes Jahr ging die Reise der gestalterischen BM-Klasse im Mai nach Paris. Und auch dieses Mal ging es wieder darum, die erarbeiteten Themen der Kunstgeschichte zu repetieren und die behandelten Werke in «echt» zu erleben. Die Reise gehört zum Maturastoff. Ein abwechslungsreiches Programm führte die Lernenden der BMVA18A quer durch die pul-sierende Hauptstadt Frankreichs und erlaubte spannende und kulturhistorisch geprägte Ein-blicke.
 
Bei einer Woche strahlendem Sonnenschein durfte die Klasse in Begleitung von drei ortskun-digen Lehrpersonen den Charme der Stadt zu geniessen – die Lernenden tauchten ein in Kul-tur, Architektur und Gewimmel in der Woche vom 13. – 17.05.2019. Das herrliche Wetter lud zu Erkundungen des Marais Quartiers, des leider abgebrannten Teils des Notre Dames oder des Ufers der Loire ein. Nicht zu kurz kamen ausserdem die Besuche in den weltberühmten Museen wie dem Louvre oder dem Musée d’Orsay und dem Centre Pompidou.

Sich einmal vor die Mona Lisa stellen und über die tausenden von Besuchenden wundern und nebenbei noch Kompositionsskizzen erstellen. Sich danach noch stundenlang im Louvre verlieren.... Paris geizte auch in diesem Jahr nicht mit seinen Reizen. Es gibt tatsächlich schlechtere Plätze auf dieser Welt um seine kunsthistorischen Kenntnisse noch einmal auf-zubessern, das Französisch praktisch anzuwenden und so den letzten Schliff für die anste-henden Maturaprüfungen zu verpassen. Besuche im Musée Branly und im Musée des Arts décoratifs ergänzten die bekannten bereits erwähnten besuchten Museen.

Auch die Sainte Chapelle oder Fondation Cartier zeigten spannende Einblicke in kulturelle Einrichtungen abseits der grossen Touristenströme. Zudem boten Spaziergänge in verschie-dene Quartiere den Lernenden die Gelegenheit, ihr Wissen über Kunst und Kultur anzuwen-den und zu erweitern. Was wäre Paris ohne sein fantastisches und abwechslungsreiches Essen? Auch die franzö-sische Kulinarik sollte jedoch unter die Lupe genommen werden! «Manger comme un roi» hiess nicht umsonst ein Motto der diesjährigen Reise. Die Lernenden gingen der Frage nach, ob der Ruf der französischen Küche gerechtfertigt ist und man in der französischen Haupt-stadt tatsächlich wie ein König Essen kann.
 
Bei einem gemeinsamen rundum gelungenen Essen im Restaurant «papy aux fourneaux» stellte die Klasse dann fest: Paris kann auch kochen....!
Gut gelaunt und mit einem Rucksack voller neuer Impressionen ging es dann Ende Woche wieder per TGV heimwärts.
 
Paris, wir werden sicher wieder kommen!
 
Bilder und experimentelle Dokumentarvideos der Studienreise gibt es neu online unter www.bm-arte-luzern.com.
 
Denise Hurni

 

03/2019


Ein Wochenende in Strasbourg (22.-24. März 2019)

Der Frühling naht in grossen Schritten und dies ist traditionell die Zeit, in der diverse Klassen der Berufsmatura-Lehrgänge in andere Länder oder Städte ausschwärmen.
Ende März durften 20 Jugendliche und junge Erwachsene, die meisten aus der Berufsmaturitätsklasse BMVT18B, 3 Tage lang in die Elsässer Kultur eintauchen.
Neben dem Besuch des Europaparlaments per Velo standen eine Bootsfahrt auf den Illarmen, welche die Stadt umgeben und dem obligaten Bestaunen der grössten Sandsteinbaute der Welt (der Nordturm misst 142 Meter) auf dem Programm. Die imposante Kathedrale Liebfraumünster zählt zu den bedeutendsten Kathedralen der europäischen Architekturgeschichte.
 
Teile der Innenstadt, die mittelalterliche Altstadt und die Neustadt zählen seit 1988 zum UNESCO- Weltkulturerbe.
 
Ob soviel Rekorde der Superlative vergassen wir aber das deftige elsässische Essen nicht und genossen die Urlaubsstimmung der Stadt in vollen Zügen.
Nach zwei längeren Abenden ging es zum Schluss weiter nach Colmar, wo wir uns gemütlich durch das kleine Städtchen fahren liessen. Aus dem Altstadtzügli bewunderten wir die diversen Fachwerkhäuser aus dem Mittelalter und der Renaissance. Am zentralen Place de la Cathédrale bestaunten wir das gotische Martinsmünster aus dem 13. Jahrhundert.
Zum Abschluss dieser tollen Reise genossen wir ein gemeinsames Mittagessen und begossen es mit einer Coca Cola....
 
Eine durchaus gelungene Reise, nicht zuletzt dank des phantastischen Wetters, das uns durch die wärmeren Temperaturen einen Vorgeschmack auf die nächste Jahreszeit gegeben hat.

 

Lausanne, oh quelle belle ville…

… so ertönte es gleich bei zwei BMVT-Klassen. Am 22.3.2019 und 5.4.2019 hiess es ab nach Lausanne, denn nicht nur Frankreich, sondern auch die Westschweiz wartet mit viel französischem Charme und wunderbarer Bergkulisse auf. An beiden Tagen zeigte sich die olympische Hauptstadt in ihrem prächtigsten Wettergewand, so dass wir uns während unserer morgendlichen Stadtführungen durch die verschiedenen Quartiere mit genügend Sonnencrème und frisch polierten Sonnenbrillen vor der strahlenden Sonne ein wenig schützen mussten. Die Mittagspause verbrachten wir jeweils an der Seepromenade und den Terrassen in mediterranem Flair in Lausanne Ouchy. Am Nachmittag besuchten wir das einzigartige Olympische Museum, welches über drei Etagen die spezifischen Themen der olympischen Spiele von der Antike bis zur Neuzeit abdeckt. Ein typisches französisch-westschweizerisches Dîner durfte natürlich bei den Ausflügen nicht fehlen, welches wir in der Brasserie Le Cygne geniessen durften. Zwei durchwegs gelungene Ausflüge in eine wunderschöne Region der Schweiz.

 

01/2019


Mein Treffen mit Johann Schneider-Ammann

Henrik Stolz mit Johann Schneider-Ammann

Am Europa Forum am 12. November 2018 in Luzern im KKL stellte sich seit 2019 Ex-Bundesrat Johannes Schneider-Ammann neugierigen Lernenden verschiedener Kantons- und Berufsmaturitätsschulen. Die Zeit reichte nicht, um alle die Fragen aller Lernenden zu beantworten. Im Anschluss an die Veranstaltung war ein Lernender der Berufsmaturitätsklasse im Vollzeitmodel der Richtung «Technik, Architektur und Life Science» enttäuscht, dass er keine Gelegenheit hatte, seine Fragen an Johannes Schneider-Ammann zu stellen. Dieser zögerte nicht lange, und lud den Lernenden nach Bern ein, um dort in seinem Büro im Bundeshaus die noch offenen Fragen zu klären. Der Lernende sagte zu und berichtet über dieses besondere Erlebnis. Lesen Sie hier.

BM-Lernende als Medienschaffende

Kevin Kreienbühl, Frederic Berger und Samuel Brun (v.l.n.r.) der Klasse BMVT18AX in einer selbst-inszenierten Produktion zum Thema «Hungernot von 1815/16» in der Schweiz.

Während der letzten drei Wochen vor den Weihnachtsferien 2018 erhielten die Lernenden der fünf Vollzeitklassen und einer berufsbegleitenden Klasse der Richtung «Technik, Architektur und Life Science» den Auftrag, sich mit Hilfe bereitgestellter Quellen und Hintergrundinformationen zur «Hungernot von 1816» einzulesen und die Erkenntnisse in Form einer Zeitung und/oder eines Filmbeitrags wiederzugeben. Eine Auswahl an Resultaten, welche bei dieser Gruppen- und Projektarbeit zu diesem auch für die damalige Schweiz sehr einschneidenden Thema herausgekommen ist, möchten wir im Einverständnis mit unseren Lernenden einem breiteren Publikum nicht vorenthalten. Die beteiligten Lernenden und Lehrpersonen der BM Luzern am BBZB wünschen Ihnen viel Vergnügen. Weiter geht es hier.