Berufsmatura

Berufsmatura - die Herausforderung für Leute, die mehr wollen.

Die Berufsmatura ist ein eigenständiger Bildungsabschluss, der ähnlich wie die gymnasiale Matura vielfältige Weiterbildungsmöglichkeiten erschliesst. Sie richtet sich an Jugendliche und Berufsleute, die gewillt sind, eine besondere Leistung zu erbringen.

Sind Sie interessiert? Dann schauen Sie doch auf der Seite der Berufs- und Fachmatura vorbei.

 

News


29 junge Berufsleute schliessen BM am BBZB Luzern ab

Am Freitag, 08. November 2019, fand die alljährliche Abschlussfeier Berufsmaturität für das Modell 3 plus, Ausrichtung Technik, Architektur und Life Sciences (TALS), am Berufsbildungszentrum Bau und Gewerbe in Luzern im Beisein von zahlreichen Gästen statt. Die Bedeutung des Abschlusses für die 29 Absolventinnen und Absolventen hob Professor Urs Grüter, Institutsleiter an der Hochschule Luzern - Technik & Architektur, in seiner Festrede hervor. Das Berufsmaturitätsmodell «3 plus» ist eines von insgesamt vier am BBZB angebotenen Modellen und bewährt sich bereits seit 1996.

Tim Limacher wird für seine hervorragende Leistung (Note 5.3) geehrt.

«Sie - liebe Berufsmaturandinnen und Berufsmaturanden - haben alle mit Ihren Fähigkeiten, die Sie sich in der Praxis und in der Theorie angeeignet haben, überzeugt. Nach drei Jahren und zehn Wochen Berufsmaturitätsunterricht stehen Ihnen nun alle Türen offen. Die heutige Maturafeier ist für Sie, aber auch für uns der Höhepunkt.» Mit diesen Worten leitet Yves Bremer, Prorektor Berufsmaturität des Berufsbildungszentrums Bau und Gewerbe in Luzern, die Zeugnisübergabe für die beiden Berufsmaturitätsklassen der Ausrichtung «Technik, Architektur und Life Sciences» im Modell «3 plus» ein. Die Bedeutung dieser für die 29 Absolventinnen und Absolventen nun offenstehenden Türen griff auch Professor Urs Grüter, Institutsleiter an der Hochschule Luzern - Technik & Architektur, in seiner Festrede auf.

Das beste Ergebnis erreichte Tim Limacher aus Malters (LU) mit einem Notendurchschnitt von 5.3. Die erreichte Doppelqualifikation EFZ mit Berufsmaturität bezeugt die Praxiserfahrung, erweiterte Allgemeinbildung und Studierfähigkeit der Berufsmaturandinnen und Berufsmaturanden für weiterführende Schulen wie die Hochschule Luzern.

Klasse BMLT16+A

(v.l.n.r.) Stecher Maurin, von Rotz Joel, Ruckli Stefan, Barmettler Pascal, Glur Alain, Gassmann Luca, Steiger Selina, Mathis Reto, Loretz Nicolas, Herzog Fabian, Tanner Kilian, Mühlethaler Nick, Rodrigues Rita, Wigger Marco, Stalder Vanessa.

Klasse BML16+B

(v.l.n.r.) Chandralingam Sujeeban, Ziegler Livio, Arnold Sabrina, Kurmann Timon, Bucheli Livia, Bezhi Gabriel, Geisseler Lukas, Durrer Tamara, Limacher Tim, Frautschi Mar-co, Gundi Julian, Planzer Michael, Achermann Adrian.



97.7% haben bestanden - Stefan Heuss gratuliert Berufsmaturandinnen und -maturanden und begeistert mit Ausschnitten aus seinem Programm

Berufsmaturafeier Marfurt Heuss Alpenquai

Stefan Heuss zusammen mit Dide Marfurt (links) in voller Aktion an der Maturafeier der BM Luzern BBZB an der KS Alpenquai

Der Erfinder und Influenzer Stefan Heuss gratuliert 150 Berufsmaturandinnen und Berufsmaturanden am 4. Juli 2019 an der Maturafeier der BM Luzern BBZB in der Aula der Kantonsschule Alpenquai. Zudem begeistert Stefan Heuss zusammen mit dem Musiker Dide Marfurt die gut 450 Gäste mit Ausschnitten aus ihrem Programm "Die grössten Schweizer Patente".
 
Stefan Heuss und Dide Marfurt schaffen es, Technik und Kunst zu vereinen. Genau dies macht auch die BM Luzern. Unter den Gästen der Feier sitzen Absolventinnen und Absolventen der technischen und der gestalterischen Berufsmaturität. Technik und Kunst unter einem Dach. Beides ist innovativ, beides kreativ. Ohne die Ideen und ohne die Kreativität der Lernenden geht es nicht.
 
Die Absolventinnen und Absolventen der Modelle Vollzeit und berufsbegleitend der Richtungen "Technik, Architektur und Life Sciences" (TALS) und "Gestaltung und Kunst" (ARTE) werden losgelöst von den Modellen lehrbegleitend und lehrbegleitend "3plus" der Richtung TALS geehrt, weil diese bereits einen Lehrabschluss besitzen. Die Berufsmaturandinnen und -maturanden des lehrbegleitenden Modells erhalten ihr BM-Zeugnis bei ihrer QV-Feier, welche zeitgleich zur BM-Feier stattfindet.
Die Bestehensquote aller BM-Modelle und -Richtungen am BBZB lag in diesem Jahr übrigens bei stolzen 97.7% und befindet sich damit auf derselben Höhe wie die Abschlüsse der gymnasialen Matura im Kanton Luzern. Herzlichen Glückwunsch!
 

Yves Bremer, Prorektor BM BBZB


Schlussbericht Projektwoche Paris BM ARTE 2019

Bildung macht hungrig und «manger comme un roi» kann auch bescheiden sein.


Wie jedes Jahr ging die Reise der gestalterischen BM-Klasse im Mai nach Paris. Und auch dieses Mal ging es wieder darum, die erarbeiteten Themen der Kunstgeschichte zu repetieren und die behandelten Werke in «echt» zu erleben. Die Reise gehört zum Maturastoff. Ein abwechslungsreiches Programm führte die Lernenden der BMVA18A quer durch die pul-sierende Hauptstadt Frankreichs und erlaubte spannende und kulturhistorisch geprägte Ein-blicke.
 
Bei einer Woche strahlendem Sonnenschein durfte die Klasse in Begleitung von drei ortskun-digen Lehrpersonen den Charme der Stadt zu geniessen – die Lernenden tauchten ein in Kul-tur, Architektur und Gewimmel in der Woche vom 13. – 17.05.2019. Das herrliche Wetter lud zu Erkundungen des Marais Quartiers, des leider abgebrannten Teils des Notre Dames oder des Ufers der Loire ein. Nicht zu kurz kamen ausserdem die Besuche in den weltberühmten Museen wie dem Louvre oder dem Musée d’Orsay und dem Centre Pompidou.

Sich einmal vor die Mona Lisa stellen und über die tausenden von Besuchenden wundern und nebenbei noch Kompositionsskizzen erstellen. Sich danach noch stundenlang im Louvre verlieren.... Paris geizte auch in diesem Jahr nicht mit seinen Reizen. Es gibt tatsächlich schlechtere Plätze auf dieser Welt um seine kunsthistorischen Kenntnisse noch einmal auf-zubessern, das Französisch praktisch anzuwenden und so den letzten Schliff für die anste-henden Maturaprüfungen zu verpassen. Besuche im Musée Branly und im Musée des Arts décoratifs ergänzten die bekannten bereits erwähnten besuchten Museen.

Auch die Sainte Chapelle oder Fondation Cartier zeigten spannende Einblicke in kulturelle Einrichtungen abseits der grossen Touristenströme. Zudem boten Spaziergänge in verschie-dene Quartiere den Lernenden die Gelegenheit, ihr Wissen über Kunst und Kultur anzuwen-den und zu erweitern. Was wäre Paris ohne sein fantastisches und abwechslungsreiches Essen? Auch die franzö-sische Kulinarik sollte jedoch unter die Lupe genommen werden! «Manger comme un roi» hiess nicht umsonst ein Motto der diesjährigen Reise. Die Lernenden gingen der Frage nach, ob der Ruf der französischen Küche gerechtfertigt ist und man in der französischen Haupt-stadt tatsächlich wie ein König Essen kann.
 
Bei einem gemeinsamen rundum gelungenen Essen im Restaurant «papy aux fourneaux» stellte die Klasse dann fest: Paris kann auch kochen....!
Gut gelaunt und mit einem Rucksack voller neuer Impressionen ging es dann Ende Woche wieder per TGV heimwärts.
 
Paris, wir werden sicher wieder kommen!
 
Bilder und experimentelle Dokumentarvideos der Studienreise gibt es neu online unter www.bm-arte-luzern.com.
 
Denise Hurni