Berufsmatura

Berufsmatura - die Herausforderung für Leute, die mehr wollen.

Die Berufsmatura ist ein eigenständiger Bildungsabschluss, der ähnlich wie die gymnasiale Matura vielfältige Weiterbildungsmöglichkeiten erschliesst. Sie richtet sich an Jugendliche und Berufsleute, die gewillt sind, eine besondere Leistung zu erbringen.

Sind Sie interessiert? Dann schauen Sie doch auf der Seite der Berufs- und Fachmatura vorbei.

 

News


Schlussbericht Projektwoche Paris BM ARTE 2019

Bildung macht hungrig und «manger comme un roi» kann auch bescheiden sein.


Wie jedes Jahr ging die Reise der gestalterischen BM-Klasse im Mai nach Paris. Und auch dieses Mal ging es wieder darum, die erarbeiteten Themen der Kunstgeschichte zu repetieren und die behandelten Werke in «echt» zu erleben. Die Reise gehört zum Maturastoff. Ein abwechslungsreiches Programm führte die Lernenden der BMVA18A quer durch die pul-sierende Hauptstadt Frankreichs und erlaubte spannende und kulturhistorisch geprägte Ein-blicke.
 
Bei einer Woche strahlendem Sonnenschein durfte die Klasse in Begleitung von drei ortskun-digen Lehrpersonen den Charme der Stadt zu geniessen – die Lernenden tauchten ein in Kul-tur, Architektur und Gewimmel in der Woche vom 13. – 17.05.2019. Das herrliche Wetter lud zu Erkundungen des Marais Quartiers, des leider abgebrannten Teils des Notre Dames oder des Ufers der Loire ein. Nicht zu kurz kamen ausserdem die Besuche in den weltberühmten Museen wie dem Louvre oder dem Musée d’Orsay und dem Centre Pompidou.

Sich einmal vor die Mona Lisa stellen und über die tausenden von Besuchenden wundern und nebenbei noch Kompositionsskizzen erstellen. Sich danach noch stundenlang im Louvre verlieren.... Paris geizte auch in diesem Jahr nicht mit seinen Reizen. Es gibt tatsächlich schlechtere Plätze auf dieser Welt um seine kunsthistorischen Kenntnisse noch einmal auf-zubessern, das Französisch praktisch anzuwenden und so den letzten Schliff für die anste-henden Maturaprüfungen zu verpassen. Besuche im Musée Branly und im Musée des Arts décoratifs ergänzten die bekannten bereits erwähnten besuchten Museen.

Auch die Sainte Chapelle oder Fondation Cartier zeigten spannende Einblicke in kulturelle Einrichtungen abseits der grossen Touristenströme. Zudem boten Spaziergänge in verschie-dene Quartiere den Lernenden die Gelegenheit, ihr Wissen über Kunst und Kultur anzuwen-den und zu erweitern. Was wäre Paris ohne sein fantastisches und abwechslungsreiches Essen? Auch die franzö-sische Kulinarik sollte jedoch unter die Lupe genommen werden! «Manger comme un roi» hiess nicht umsonst ein Motto der diesjährigen Reise. Die Lernenden gingen der Frage nach, ob der Ruf der französischen Küche gerechtfertigt ist und man in der französischen Haupt-stadt tatsächlich wie ein König Essen kann.
 
Bei einem gemeinsamen rundum gelungenen Essen im Restaurant «papy aux fourneaux» stellte die Klasse dann fest: Paris kann auch kochen....!
Gut gelaunt und mit einem Rucksack voller neuer Impressionen ging es dann Ende Woche wieder per TGV heimwärts.
 
Paris, wir werden sicher wieder kommen!
 
Bilder und experimentelle Dokumentarvideos der Studienreise gibt es neu online unter www.bm-arte-luzern.com.
 
Denise Hurni


BM ARTE macht’s möglich – Jedes Jahr wird das BBZB BH zur Galerie

Besuchende «vernetzt» mit Kunstschaffenden der BM ARTE an der Vernissage am BBZB.

Am Donnerstag, 11. April 2019, fand ab 18.00 Uhr nach der offiziellen Eröffnung durch Yves Bremer und Anastasia Katsidis die gut besuchte Vernissage zu den Projektarbeiten der Ge-stalterischen BM statt. Unter grossem Zeitaufwand sind spannende und vielschichtige Arbei-ten zum diesjährigen Oberthema «Netzwerk(e)» entstanden, die dem Publik Anlass zu regen Diskussionen boten. Die Gespräche mit den zahlreich erschienenen Ehemaligen sind ein zusätzlicher Gewinn an diesem Abend.
 
Beat Scherer
 
PS. Einen Einblick in das Wirken der jungen Kunstschaffenden gibt auch folgende von Ler-nenden der BM ARTE gestaltete Homepage: https://www.bm-arte-luzern.com.

 


Ein Wochenende in Strasbourg (22.-24. März 2019)

Der Frühling naht in grossen Schritten und dies ist traditionell die Zeit, in der diverse Klassen der Berufsmatura-Lehrgänge in andere Länder oder Städte ausschwärmen.
Ende März durften 20 Jugendliche und junge Erwachsene, die meisten aus der Berufsmaturitätsklasse BMVT18B, 3 Tage lang in die Elsässer Kultur eintauchen.
Neben dem Besuch des Europaparlaments per Velo standen eine Bootsfahrt auf den Illarmen, welche die Stadt umgeben und dem obligaten Bestaunen der grössten Sandsteinbaute der Welt (der Nordturm misst 142 Meter) auf dem Programm. Die imposante Kathedrale Liebfraumünster zählt zu den bedeutendsten Kathedralen der europäischen Architekturgeschichte.
 
Teile der Innenstadt, die mittelalterliche Altstadt und die Neustadt zählen seit 1988 zum UNESCO- Weltkulturerbe.
 
Ob soviel Rekorde der Superlative vergassen wir aber das deftige elsässische Essen nicht und genossen die Urlaubsstimmung der Stadt in vollen Zügen.
Nach zwei längeren Abenden ging es zum Schluss weiter nach Colmar, wo wir uns gemütlich durch das kleine Städtchen fahren liessen. Aus dem Altstadtzügli bewunderten wir die diversen Fachwerkhäuser aus dem Mittelalter und der Renaissance. Am zentralen Place de la Cathédrale bestaunten wir das gotische Martinsmünster aus dem 13. Jahrhundert.
Zum Abschluss dieser tollen Reise genossen wir ein gemeinsames Mittagessen und begossen es mit einer Coca Cola....
 
Eine durchaus gelungene Reise, nicht zuletzt dank des phantastischen Wetters, das uns durch die wärmeren Temperaturen einen Vorgeschmack auf die nächste Jahreszeit gegeben hat.

 

Lausanne, oh quelle belle ville…

… so ertönte es gleich bei zwei BMVT-Klassen. Am 22.3.2019 und 5.4.2019 hiess es ab nach Lausanne, denn nicht nur Frankreich, sondern auch die Westschweiz wartet mit viel französischem Charme und wunderbarer Bergkulisse auf. An beiden Tagen zeigte sich die olympische Hauptstadt in ihrem prächtigsten Wettergewand, so dass wir uns während unserer morgendlichen Stadtführungen durch die verschiedenen Quartiere mit genügend Sonnencrème und frisch polierten Sonnenbrillen vor der strahlenden Sonne ein wenig schützen mussten. Die Mittagspause verbrachten wir jeweils an der Seepromenade und den Terrassen in mediterranem Flair in Lausanne Ouchy. Am Nachmittag besuchten wir das einzigartige Olympische Museum, welches über drei Etagen die spezifischen Themen der olympischen Spiele von der Antike bis zur Neuzeit abdeckt. Ein typisches französisch-westschweizerisches Dîner durfte natürlich bei den Ausflügen nicht fehlen, welches wir in der Brasserie Le Cygne geniessen durften. Zwei durchwegs gelungene Ausflüge in eine wunderschöne Region der Schweiz.