Jugendarbeitsschutz

Das Arbeitsgesetz und seine Verordnungen enthalten besondere Vorschriften zum Schutz von jugendlichen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern. Als „jugendlich“ gelten Lernende und Arbeitnehmende bis zu ihrem 18. Geburtstag.

Spezielle Regelungen gibt es bezüglich der täglichen und wöchentlichen Arbeitszeiten, der Ruhezeiten, der Nacht- und Sonntagsarbeit. Zudem haben die Lehrbetriebe eine besondere Fürsorgepflicht für die jugendlichen Lernenden. Dazu gehört auch die spezielle Instruktion bei der Ausübung von gefährlichen Arbeiten, denn jugendliche Lernende sind sich zu Beginn ihrer Ausbildung dem Ausmass des Risikos häufig nicht bewusst.

Begleitende Massnahmen für Lernende unter 18 Jahren

Der Bundesrat hat im Sommer 2014 mit der Änderung der Jugendarbeitsschutzverordnung die Senkung des Mindestalters für gefährliche Arbeiten in der Beruflichen Grundbildung von 16 auf 15 Jahre beschlossen. Die Organisationen der Arbeitswelt (OdA) wurden aufgefordert, für die Begleitung Jugendlicher während der beruflichen Grundbildung spezielle begleitende Massnahmen der Arbeitssicherheit und des Gesundheitsschutzes zu definieren, welche die Betriebe in Zukunft umsetzen müssen.

Die Kantone haben den Auftrag, alle bestehenden Bildungsbewilligungen in Bezug auf die Einhaltung dieser begleitenden Massnahmen zu überprüfen.

Schreiben SBBK für Betriebe

 

Weitere Informationen

Gesetzliche Grundlagen - Verordnung 5 zum Arbeitsgesetz

Verordnung des WBF über die Ausnahmen vom Verbot von Nacht- und Sonntagsarbeit während der beruflichen Grundbildung

Sichere Lehrzeit SUVA

Informationen des Seco zum Jugendarbeitsschutz