Informationen für die Schulen

  • Berufsbildung 2030

    Bund, Kantone und Organisationen der Arbeitswelt haben zusammen die verbundpartnerschaftliche Initiative Berufsbildung 2030 lanciert. Ziel ist die gezielte Weiterentwicklung der Berufsbildung. Die Verbundpartner haben im Bereich der höheren Berufsbildung mehrere Projekte gestartet, welche die Stärkung und Weiterentwicklung der höheren Berufsbildung zum Ziel haben. Aktuell laufen folgende Projekte:

  • Coronavirus

    Gemäss der «Covid-19-Verordnung besondere Lage», Art. 4 Abs. 1, sind Betreiber von öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen verpflichtet, ein Schutzkonzept zu erarbeiten und umzusetzen. Die geforderten Inhalte sind im Anhang der Verordnung geregelt und wurden vom BAG konkretisiert.

    In allen privaten und öffentlichen Bildungsinstitutionen gilt eine Maskenpflicht, sowohl in den öffentlich zugänglichen Bereichen (Eingang, Gang, Mensa, usw), wie auch in den Unterrichtsräumen. Ausgenommen sind Situationen, in denen das Tragen einer
    Maske den Unterricht wesentlich erschwert.

    Sollte die Ausnahmebestimmung zum Fernunterricht zum Tragen kommen
    (Art. 6d der Covid-19-Verordnung), so kommt in jedem Fall das Schutzkonzept der Bildungsinstitution zum Tragen.

    Laufende Informationen zum Coronavirus finden Sie hier.

    Fernunterricht
    Am 28. Oktober 2020 hat der Bundesrat beschlossen, dass alle Schulen im Hochschulbereich, in der Höhere Berufsbildung, der Weiterbildung oder sowie weitere Bildungseinrichtungen (Ausbildung im Freizeitbereich) auf Fernunterricht umstellen müssen. Ausgenommen sind die obligatorische Schule und die Schulen der
    Sekundarstufe II.

    Ausnahmebestimmungen
    Präsenzunterricht ist möglich bei Unterrichtsaktivitäten, die notwendiger Bestandteil eines strukturierten Bildungsgangs sind und für deren Durchführung eine Präsenz vor Ort erforderlich ist: Für die Aufrechterhaltung des Lehrbetriebs und für die Gewährleistung der Ausbildungsqualität ist teilweise eine sinnvolle Kombination von Fern- und Präsenzunterricht (mit den nötigen Schutzvorkehrungen) nötig. Die Präsenz in Kleingruppen oder -seminarien sowie in Laboratorien bleibt möglich. Merkblatt Präsenzunterricht

    Prüfungen
    Prüfungen bei den Höheren Fachschulen, Berufsprüfungen und Höheren Fachprüfungen gelten als öffentliche Veranstaltungen gemäss Artikel 6 der Covid-19-Verordnung besondere Lage und können somit in Präsenz durchgeführt werden. Die Rahmenbedingungen gelten nach Artikel 4 der Covid-Verordnung (Schutzkonzept, nicht mehr als 50 Personen). Information SBFI

  • IG HBB
    Die Interessengemeinschaft Höheren Berufsbildung (IG HBB) ist ein Zusammenschluss von Anbieterschulen der Höheren Berufsbildung in der Zentralschweiz, welche sich für die Förderung und Anerkennung der Höheren Berufsbildung einsetzt und deren Interessen vertritt.
  • Luzerner HBB-Konferenz

    Die Dienststelle für Berufs- und Weiterbildung des Kantons Luzern führt in Absprache mit der IG HBB in der Regel jährlich eine Veranstaltung für die Schulen der Höhere Berufsbildung durch. Die Veranstaltung dient als Austausch- und Vernetzungsplattform für die Schulen. Den Schulen werden Informationen zu aktuellen Entwicklungen in der Höheren Berufsbildung geboten sowie ein Thema vertieft behandelt.

    HBB-Konferenz 2020 
    Am 12. November 2020 fand die HBB-Konferenz unter dem Titel «Die HBB-Schule von Morgen» statt. Die Tagung wurde virtuell durchgeführt und befasste sich mit den Herausforderungen der Schulen im Fernunterricht.

  • Onlineveranstaltung Erfahrungsaustausch Fernunterricht HBB

    Am 5. Februar 2021, 08-10.00 Uhr, findet der Online-Erfahrungsaustausch zum Fernunterricht für die HBB-Schulen statt. Sechs Thesen für die digitale Transformation in der HBB stehen zur Diskussion. Zur Anmeldung

  • Internationale Vergleichbarkeit

    Das SBFI stellt verschiedene Instrumente zur Verfügung, damit Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber auf dem internationalen Arbeitsmarkt den Wert eines HBB-Abschlusses erkennen.

    Nationaler Qualifikationsrahmen
    Der Nationale Qualifikationsrahmen (NQR) ist ein Instrument des Bundes, um die Schweizerischen Bildungsabschlüsse innerhalb Europas vergleichbar zu machen. Die Abschlüsse der Beruflichen Grundbildung und der HBB lassen sich in eine Skala von 1 bis 6 einordnen. Damit lässt sich der Wert eines Schweizerischen Abschlusses in Europa mit anderen Abschlüssen vergleichen. Die Standardeinordnung der HBB-Abschlüsse ist wie Folgt:

    • Berufsprüfung: 5
    • Höhere Fachschule: 6
    • Höhere Fachprüfung: 6

    Diplomzusatz
    Zu jedem eingestuften Abschluss der höheren Berufsbildung gibt es einen Diplomzusatz. Diese Dokumente enthalten Informationen zum entsprechenden Abschluss. Sie ermöglichen Arbeitgebern im In- und Ausland eine Einschätzung der fachlichen Kompetenzen der Absolventinnen und Absolventen.

    Die Absolventinnen und Absolventen eines in den NQR eingestuften HBB-Abschlusses erhalten zusammen mit dem HBB-Diplom den Diplomzusatz.

    Englische Titelbezeichnungen
    Für die internationale Vergleichbarkeit der HBB-Abschlüsse hat das SBFI einheitliche englische Titelbezeichnungen erarbeitet. Die Systematik sowie das Verzeichnis der englischen Titelbezeichnungen kann auf der  Webseite des SBFI konsultiert werden.


  • Newsletter
    Der Newsletter erscheint in regelmässigen Abständen zu aktuellen Themen im Bereich der Höheren Berufsbildung. Die Schulen haben die Möglichkeit, aktuelle Informationen über den Newsletter zu streuen. Hier können Sie sich zum HBB-Newsletter anmelden.

Informationen für die Höheren Fachschulen

Informationen für die vorbereitenden Schulen der Berufsprüfungen & Höheren Fachschulen

  • Finanzierung

    Der Bund hat per Anfang 2018 die Finanzierung der vorbereitenden Kurse auf die Berufsprüfungen und Höheren Fachprüfungen übernommen. Er finanziert 50% der anrechenbaren Kurskosten, maximal CHF 9'500.- für Berufsprüfungen und CHF 10'500.- für Höhere Fachprüfungen. Die Rückerstattung der Kurskosten erfolgt nach Abschluss der Prüfung (unabhängig vom Prüfungserfolg) direkt an die Teilnehmenden der Kurse, die auf eine Berufsprüfung oder eine Höhere Fachprüfung vorbereiten (Subjektfinanzierung).

    Bedingungen für Teilnehmende
    Die Kursteilnehmenden können unter Erfüllung der nachfolgenden Bedingungen von den Bundesbeiträgen profitieren:

    • Der absolvierte Kurs muss auf der Liste der vorbereitenden Kurse des SBFI stehen (Meldeliste).
    • Die Absolventinnen und Absolventen bezahlen die Kursgebühren selber. Rechnungen und Zahlungsbestätigungen der Kursanbieter müssen auf den Namen der teilnehmenden Person ausgestellt sein.
    • Die Prüfung muss (unabhängig vom Prüfungserfolg) abgelegt werden.
    • Absolventinnen und Absolventen müssen ihren Wohnsitz zum Zeitpunkt der Prüfung in der Schweiz haben.

    Die Anträge für die Subjektfinanzierung erfolgen über das Onlineportal.

    Informationen für Kursanbietende
    Damit die Teilnehmenden die entsprechenden Kosten geltend machen können, muss der Bildungsanbieter den Kurs auf die Meldeliste des Bundes setzen.

  • Aufsicht
    Die vorbereitenden Kurse für Berufsprüfungen und Höheren Fachprüfungen sind nicht reglementiert und deren Besuch ist keine Voraussetzung für die Zulassung zu einer Berufsprüfung oder einer Höheren Fachprüfung. Entsprechend werden sie weder vom Bund noch vom Kanton beaufsichtigt und es findet keine Qualitätskontrolle statt.
    Im Kanton Luzern gibt es eine Vielzahl von Anbietern von Vorbereitungskursen.