Coronavirus

09.07.2020

Lernatelier «Starthilfe nach Covid-19» 
Wegen Covid-19 fand der Volkschul- und Berufsschulunterricht im Schuljahr 2019/20 über weite Strecken im Fernunterricht statt. Die Evaluation zeigte, dass viele Lernende gut mit dem Fernunterricht zurechtkamen. Ein Teil der Lernenden zeigte aber Lerndefizite, die besonders wegen der Home Schooling resp. der Fernunterrichtssituation verstärkt wurden, und nun nachträglich durch zusätzliche Lernangebote kompensiert werden müssen.

Für diese lernschwächeren Lernenden bieten die Berufsfachschulen ab August 2020 Lernateliers «Starthilfe nach Covid-19» an, um allfällige Lücken zu schliessen und die Kompetenzen zu vermitteln, die für einen erfolgreichen Einstieg in die Berufslehre oder eine erfolgreiche Fortsetzung der Lehre wichtig sind. Dabei handelt es sich um Fachkompetenzen, Sprachkompetenzen, Digitale Kompetenzen sowie um überfachliche Kompetenzen. Die Inhalte werden von ausgebildeten und für den Bereich der Unterstützungsangebote qualifizierten Berufslehrpersonen vorbereitet und vermittelt.

Das Lernatelier ist ein kantonales Angebot und steht allen Lernenden zur Verfügung (inkl. der Privatschulen). Die Zielgruppe fokussiert auf Lernende am Lehrbeginn, lernschwächere Lernenden der zweijährigen Berufslehre sowie Lernende mit Lerndefiziten der drei- und vierjährigen Lehre.  Die Lernateliers werden an zwei Standorten angeboten (Stadt Luzern und Sursee). Sie werden in Kleinklassen umgesetzt und umfassen jeweils 2 Lektionen pro Woche, im Zeitraum August 2020 bis Januar 2021, mit hoher individuellen Begleitung. 

Aktuell werden unter dem Lead der Abteilung Schulische Bildung der DBW die Lernateliers ausgearbeitet und vorbereitet. Via Sephir erfolgt in den nächsten Tagen eine erste Information an die Lernenden. Anfang August werden ebenfalls via Sephir weitere Informationen zum Angebot und die Anmeldeformulare versendet.

Wir bitten die Lehrbetriebe, schulisch schwächere Lernende auf das Angebot hinzuweisen und allenfalls zur Teilnahme zu motivieren.

 

BKD: Rahmenbedingungen für Schulstart festgelegt
Die Corona-Situation verändert sich nach wie vor schnell und Rahmenbedingungen werden laufend angepasst. Das Bildungs- und Kulturdepartement (BKD) hat Szenarien für den Beginn des neuen Schuljahres festgelegt. Der definitive Entscheid über die Art des Schutzkonzeptes bei Schulbeginn, wird durch das BKD Anfangs August gefällt - je nach epidemiologischer Lage. Die Lernenden und Lehrbetriebe werden von den Berufsfachschulen entsprechend informiert.

 

Maskenpflicht im BIZ
Das Informationszentrum des BIZ, an der Obergrundstrasse 51 in Luzern, öffnet am kommenden Montag, 13. Juli 2020, wieder seine Tore. Jedoch mit Maskenpflicht, da die räumlichen Verhältnisse eng sind und die 1.5 Meter Abstand schon bei wenigen Besuchenden nicht eingehalten werden können. Also gilt wie im ÖV: Unsere Beraterinnen und Berater sowie Kundinnen und Kunden werden eine Maske tragen. Detailliertere Informationen

 

Kommunikationsoffensive der Task Force Perspektive Berufslehre 2020

Die nationale Task Force «Perspektive Berufslehre 2020» trägt auch mit Kommunikationsmassnahmen zur Stabilität auf dem Lehrstellenmarkt bei. In Ergänzung zu Massnahmen von Kantonen und Organisationen der Arbeitswelt werden Jugendliche und ihr Umfeld über die Möglichkeiten informiert, noch auf Sommer 2020 eine berufliche Grundbildung anzufangen. Die Unternehmen werden aufgefordert, mit ihrem Engagement für die Berufsbildung nicht nachzulassen. Beide Zielgruppen werden primär über Soziale Medien angesprochen.
Die Task Force lädt die Verbundpartner der Berufsbildung ein, die unten aufgeführten Kommunikationsaktivitäten mitzutragen, so dass deren Wirkung vergrössert werden kann. Weitere Informationen

 

02.06.2020

Kurzarbeit und -entschädigung neue Lernende, Lernende und Lehrabgänger
Aufgrund der erwarteten Rezession und dem befürchteten Anstieg der Jugendarbeitslosigkeit hat das SECO neue Regelungen zu Kurzarbeit und Kurzarbeitsentschädigung für Berufslernende erlassen. Neu dürfen Unternehmen, die sich in Kurzarbeit befinden, trotzdem Lernende nach Lehrabschluss vorbehaltslos weiter beschäftigen. 

Besonders für Lernende, die nach der Lehre noch keine Anschlusslösung haben, kann auf diesem Weg ein nahtloser Übergang in den Arbeitsmarkt und das Sammeln erster Berufserfahrungen ermöglicht werden.
Die DBW bittet die Lehrbetriebe, diese Möglichkeit in den Einzelfällen zu prüfen und hofft, dass die Situation für den Berufsnachwuchs etwas entschärft werden kann. 

Weitere Veränderungen betreffen die Anstellung neuer Lernenden sowie die Beendigung der Kurzarbeit für die Lernenden.

Weitere Informationen 

 

 

28.05.2020

Öffnung Sekundarstufe II

Bildungs- und Kulturdepartement
Das Bildungs- und Kulturdepartement versendet heute diese Medienmitteilung zur teilweisen Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts auf Sekundarstufe II.
 
Schulen der DBW führen teilweise wieder Präsenzunterricht ein
Die Schulen haben ihre Schutzkonzepte auf den Grundprinzipien des SBFI erarbeitet und werden diese umsetzen. Für die Zeit bis zu den Sommerferien entscheidet jede Schule der DBW autonom, wie weit sie wieder Präsenzunterricht einführt. Die Lockerungen werden aufgrund der örtlichen Rahmenbedingungen sowie der Bedürfnisse der Lernenden respektive Branchen unterschiedlich gehandhabt. Ob der Unterricht ab 8. Juni 2020 im Präsenz- oder Fernunterricht stattfindet, erfahren die Lernenden und Lehrbetriebe rechtzeitig von der entsprechenden Berufsfachschule.
 
Überblick Umsetzung in den einzelnen Schulen:
BBZ Wirtschaft, Informatik & Technik: EBA- und BM-Lernende vor Ort, EFZ-Lernende unterschiedlich, je nach Berufsfeld

BBZ Bau und Gewerbe: EBA-Lernende vor Ort, BM-Lernende Fernunterricht, bei den anderen Klassen 50:50

BBZ Natur & Ernährung:
Die Berufe der Land- und Milchwirtschaft (BBZN Hohenrain, Schüpfheim und Sursee) werden grundsätzlich auf Präsenzunterricht umstellen. Die Berufe in Hauswirtschaft, Gartenbau und Floristik (BBZN Sursee) werden eine Kombination von Präsenz- und Fernunterricht einführen.

BBZ Gesundheit & Soziales: Grundsätzlich Fernunterricht, EBA-Lernende teilweise vor Ort, BM Prüfungen vor Ort

Fach- & Wirtschafts-Mittelschulzentrum: Je nach Schulbereich individuell 

Zentrum für Brückenangebote: Grundsätzlich Fernunterricht, Gespräche vor Ort 

Weiterbildungszentrum Kanton Luzern: Grundsätzlich Präsenzunterricht, Raumsituation muss noch geklärt werden.

 

 
SBFI: Neuer Förderschwerpunkt «Lehrstellen Covid-19» unterstützt Projekte zugunsten von Jugendlichen und Betrieben
Bund, Kantone und Organisationen der Arbeitswelt bündeln ihre Kräfte, um Jugendliche bei der Suche nach einer Lehrstelle und Betriebe bei der Besetzung der freien Ausbildungsplätze gezielt zu unterstützen. Dazu hat die von Bundesrat Guy Parmelin eingesetzte «Task Force Perspektive Berufslehre 2020» an ihrer Sitzung vom 14. Mai 2020 die Einrichtung eines Förderschwerpunkts «Lehrstellen Covid-19» durch den Bund gutgeheissen. Der Bund kann so im Rahmen bestehender Kredite Projekte prioritär unterstützen. Dies in den Bereichen Coaching / Mentoring von Jugendlichen auf Lehrstellensuche, beim Erhalt und der Schaffung von Lehrstellen, bei der Lehrstellenbesetzung, bei der Erarbeitung neuer Ausbildungsmodelle oder zur Vermeidung von Lehrvertragsauflösungen. Kantone und Organisationen der Arbeitswelt können dabei auf ein erprobtes Instrumentarium an Massnahmen zurückgreifen.
Zur Medienmitteilung
 
 
14.05.2020
Wiederaufnahme Präsenzunterricht Sekundarstufe II, der Tertiärstufe und der Weiterbildung

Bund
Das SBFI hat die Grundprinzipien für die Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts auf der Sekundarstufe II, der Tertiärstufe und der Weiterbildung erarbeitet. Der Bundesrat hat am 13. Mai 2020 diese Grundprinzipien zur Kenntnis genommen. Es liegt nun an den Kantonen, den Spielraum für die Umsetzung dieser Grundprinzipien auszuloten und eigene Schutzkonzepte zu erstellen.
 
DBW
Die vorgegebenen Abstandsregeln und das Richtmass von 4 m2 pro Person, verändern die Schulorganisation einschneidend. Ein standardmässiger Präsenzunterricht ist damit nicht möglich. Die Rektorinnen und Rektoren der Kantonalen Schulen evaluieren zurzeit in welcher Form der Unterricht sinnvollerweise ab dem 8. Juni 2020 geführt werden kann. Der Bundesrat entscheidet am Mittwoch, 27. Mai 2020, ob der Präsenzunterricht wiederaufgenommen werden kann.
 

 

Nachtrag Kaufmann/Kauffrau EFZ – Repetitionen und Art. 32
Repetentinnen und Repetenten müssen Fachgespräche in verschiedenen schulischen Fächern (je 30 Min.) und/oder in der betrieblichen Praxis absolvieren. Kandidatinnen und Kandidaten mit einer Zulassung zum QV nach Art. 32 BBV müssen ein Fachgespräch (45 Min.) absolvieren, welches mehrere Fachinhalte umfasst und/oder in der betrieblichen Praxis.

Wichtig: Die Berufsfachschulen bieten für die schulischen Fachgespräche und die Chefexpertinnen und Chefexperten für die betrieblichen Fachgespräche auf. In den Aufgeboten werden auch weitere Details zu den Rahmenbedingungen der Fachgespräche zu finden sein. Diese Dokumente sind aktuell in Bearbeitung und werden wiederum auf der Website der SKKAB publiziert. Die im letzten Newsletter publizierten Termine gelten deshalb nicht mehr.  

Es sind zahlreiche Einzelfälle zu klären, welche individuell entschieden werden müssen. Wir danken allen Lernenden/Personen für Ihre Geduld und Ihr Verständnis, dass diese – teilweise nationalen – Klärungen zusätzliche Zeit beanspruchen.

Lockerungsmassnahmen für üK-Werkstätten
Der Bundesrat hat am Freitag, 8. Mai 2020, für überbetriebliche Kurszentren Lockerungsmassnahmen kommuniziert. Sie gelten seit Montag, 11. Mai 2020: üK-Zentren, welche praktische Werkstattausbildungen durchführen, dürfen den Regelbetrieb ohne Teilnehmerbeschränkungen durchführen. Vorausgesetzt, die Vorgaben der Schutzmassnahmen werden strikt eingehalten. Der Präsenzunterricht in angrenzenden Schulräumlichkeiten ist weiterhin auf 5 Personen beschränkt. Für Anbieter von überbetrieblichen Kursen, welche in Schulzimmern und im Präsenzunterricht stattfinden, gilt nach wie vor die Beschränkung der Zahl auf 5 Personen. Diese üK-Anbieter dürfen ihren uneingeschränkten Regelbetrieb voraussichtlich erst am 8. Juni 2020 wiederaufnehmen.

 

WBF - Coronavirus: Bund setzt Task Force zur Stärkung der Berufsbildung ein
Der Bund will auch unter den aktuell erschwerten Bedingungen dafür sorgen, dass möglichst viele Jugendliche per Anfang August 2020 eine Lehrstelle finden. Gleichzeitig sollen Lehrbetriebe ihre offenen Lehrstellen besetzen und damit ihren späteren Bedarf an qualifizierten Fachkräften decken können. Bundesrat Guy Parmelin hat dafür das Staatssekretariat für Bildung Forschung und Innovation SBFI beauftragt, zeitlich befristet bis Ende 2020 eine «Task Force Perspektive Berufslehre 2020» einzusetzen.
Zur Medienmitteilung

 

 

06.05.2020
Entscheide Detailhandel
Unterdessen hat auch die letzte grosse Branche ihre Detailvorgaben für die angepassten Qualifikationsverfahren kommuniziert. Die Originaldokumente finden Sie auf der Website von Bildung Detailhandel Schweiz (BDS).
 
1. Detailhandelsfachleute EFZ
Bei den Detailhandelsfachleuten EFZ finden - wie in allen anderen Berufen - keine Abschlussprüfungen statt. Anstelle der Prüfungen werden in jedem Qualifikationsbereich die schulischen Erfahrungsnoten des 3. bis 5. Semesters genutzt.
Die praktische Prüfung (Ladenprüfung) findet nicht statt. Damit fällt der Beurteilung des Lehrbetriebes mit dem bestehenden Instrument auf DBLAP2 eine gewichtige Rolle zu. Damit die Lehrbetriebe dieser betrieblichen Schlussbeurteilung genügend Beachtung und Zeit schenken können, wurde die Eingabefrist in der DBLAP auf den 31. Mai 2020 verlängert. Die Bestehensregeln der aktuell geltenden Bildungsverordnung werden angewendet.
Siehe auch Grafik


Repetentinnen und Repetenten
Auch bei den Repetierenden werden anstelle der schriftlichen Prüfungen die schulischen Erfahrungsnoten genutzt, wenn sie die Schule besucht haben. Für die Schlussbeurteilung zählen die neu generierten Erfahrungsnoten des 5. Semesters. Repetierende, welche die Schule nicht besucht haben, absolvieren in den zu repetierenden schulischen Qualifikationsbereichen ein Fachgespräch. Die Berufsfachschule lädt zum Fachgespräch ein. Weitere Details dazu werden zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben. Die Vorgaben und Rahmenbedingungen dazu erstellt der nationale Berufsverband BDS.
Für die Note «Praktische Arbeiten» gelten folgende Regelungen: Bei Lernenden (mit oder ohne Lehrvertrag), welche in einem offiziellen Lehrbetrieb ihr Repetitionsjahr absolvieren, tritt anstelle der praktischen Ladenprüfung die Schlussbeurteilung des Betriebes. Bei Personen, welche in einem Betrieb ohne Bildungsbewilligung arbeiten, wird die Dienststelle Berufs- und Weiterbildung mit dem Verband und der Schule vor Ort eine individuelle Lösung erarbeiten. Allenfalls erfolgt eine reguläre Ladenprüfung nach dem 16. Oktober 2020.

 

Kandidatinnen und Kandidaten nach Art. 32 (Berufsabschluss für Erwachsene)
Die Erwachsenen Kandidatinnen und Kandidaten absolvieren in den schulischen Qualifikationsbereichen Fachgespräche an der Berufsfachschule anstelle der schriftlichen Prüfungen. Für die Note «Praktische Arbeiten» gelten die Vorgaben analog der Repetierenden (siehe oben). Weitere Details werden zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.

 

2. Detailhandelsassistentinnen und -assistenten EBA
Auch bei den Detailhandelsassistentinnen und -assistenten treten anstelle der Abschlussprüfungen die Erfahrungsnoten, welche der Note des 3. Semesters entspricht. Die Regelungen für die «Praktischen Arbeiten» entsprechen denen der Detailhandelsfachleute EFZ (siehe oben).

Repetentinnen und Repetenten sowie Kandidatinnen und Kandidaten nach Art. 32 (Berufsabschluss für Erwachsene)
Die Regelungen der Detailhandelsfachleute EFZ im schulischen und praktischen Bereich können angewendet werden. Ausnahme: Bei einem erneuten Schulbesuch von Repetentinnen und Repetenten zählen die schulischen Erfahrungsnoten des 3. Semesters.
 

 

 
 
 
 
04.05.2020
Aktualisierte Entscheide zu Repetenten (ohne KV/DH)

Aufgrund von vielen Fragestellungen und Unsicherheiten zu Entscheiden in Bezug auf die Repetierenden wurde die Regelung in der nationalen Richtlinie nochmals bekräftigt und die Handhabung im Detail konkretisiert. Es gilt definitiv: Repetierende, welche den Qualifikationsbereich «Berufskenntnisse» wiederholen, müssen zur Generierung der Note «Berufskenntnisse» ein Fachgespräch absolvieren. Für diejenigen Repetierenden, welche aufgrund des Schulbesuches im ersten Semester 2019/2020 eine neue Erfahrungsnote im berufskundlichen Unterricht generiert haben, wird diese neu erworbene Note wie üblich und gemäss Bivo als «Erfahrungsnote berufskundlicher Unterricht» gesetzt.
Hinweis: Bei Berufen mit integrierter Allgemeinbildung sind zahlreiche Fragen nach wie vor bei den nationalen Verbänden in Klärung.

 


Entscheide Kaufmann/Kauffrau EFZ
Nachfolgend finden Sie eine gekürzte Version (6 Punkte). Wir verweisen Sie daher für alle Detailausführungen und Zusatzinformationen auf die Website der Schweizerische Konferenz der kaufmännischen Ausbildungs- und Prüfungsbranchen.
 
1. Schulischer Teil der Fächer - Abschlussklassen
Im kaufmännischen Bereich konnten die offenen Fragestellungen unterdessen durch die Schweizerische Konferenz der kaufmännischen Ausbildungs- und Prüfungsbranchen (skkab) geklärt werden. Auch im KV finden keine schulischen Abschlussprüfungen statt, stattdessen wird – wie in den anderen Berufen auch – auf schulische Erfahrungsnoten abgestützt und diese anstelle der Prüfungsnoten eingesetzt. Die bereits vor der Corona-Krise generierten Noten – wie IKA, zweite Fremdsprache Englisch, Projektarbeiten – zählen für das eidgenössische Fähigkeitszeugnis. Die aus den Erfahrungsnoten stammende WG I – Note (im E-Profil) wird doppelt gezählt (auch Mangelpunkte).

2. Vorgezogene schulische Prüfungen – Lernende 2. Lehrjahr / SOG
Bei Klassen im 2. Ausbildungsjahr (und sinngemäss auch für die schulisch organisierte Grundbildung SOG) finden die vorgezogenen Prüfungen im Fach IKA sowie – im E-Profil – die zweite Fremdsprache Englisch nicht statt. Im QV-Jahr 2021 werden alle Erfahrungsnoten gezählt.

 
3. Betriebliche Abschlussprüfung
Im betrieblichen Teil des Qualifikationsverfahrens finden keine mündlichen und schriftlichen Prüfungen statt. Es werden die bereits erarbeiteten Erfahrungsnoten der Prozesseinheiten (PE) und Aufgaben- und Lernsituationen (ALS) als Schlussnote gesetzt. Es kommen keine weiteren Bewertungsraster zur Anwendung. Wir bitten die Betriebe zu beachten, dass der Eingabetermin für die Schlussbewertung ALS bis 31. Mai 2020 möglich ist.
 
4. Repetentinnen und Repetenten
Es finden keine schriftlichen Abschlussprüfungen statt. Die im Rahmen vom Berufsschulunterricht neu erworbenen Erfahrungsnoten des ersten Semesters werden angerechnet. Wenn keine Erfahrungsnoten vorhanden sind, wird der Kandidat / die Kandidatin durch die schulische Prüfungsorganisation (KV Luzern) zu einem 30-minütigen Fachgespräch (für jeden Bereich) aufgeboten. Diese Fachgespräche finden an den eigenen Berufsfachschulen in der ersten Prüfungswoche (01. bis 05. Juni 2020) statt. Im betrieblichen Teil werden die neu erworbenen Erfahrungsnoten übernommen.
 
5. Art. 32 BBV (Berufsabschluss für Erwachsene)
Es finden keine schriftlichen Abschlussprüfungen statt. Diese werden durch ein 45-minütiges Fachgespräch im schulischen Teil und ein 30-minütiges Fachgespräch im betrieblichen Teil ersetzt. Die beiden Noten werden je als Schlussnote übernommen. Der Kandidat / die Kandidatin wird durch die schulische Prüfungsorganisation (KV Luzern) zum Fachgespräch aufgeboten. Die schulischen Fachgespräche finden vom 01. bis 05. Juli 2020 an den eigenen Berufsfachschulen statt. Die betrieblichen Fachgespräche finden gemäss Aufgebot der Chefexpertinnen und Chefexperten statt.
 
6. Berufsmaturitätsprüfungen
Gemäss Entscheid des Bundesrates vom 29. April 2020 wird auf die kantonalen Prüfungen der eidgenössischen Berufsmaturität in der ganzen Schweiz verzichtet. Die Prüfungen werden durch Erfahrungsnoten ersetzt. Die im Rahmen der für das Jahr 2020 geltenden Bestimmungen für die Berufsmaturität vorhandenen Noten werden aufgrund von Art. 44 der Bildungsverordnung Kauffrau / Kaufmann EFZ regulär in das eidgenössische Fähigkeitszeugnis übernommen.

 


Entscheide Büroassistent/in EBA
Es finden keine schulischen Prüfungen statt. Für die schulische Schlussnote werden die bereits vorliegende Note für die «begleitete fächerübergreifende Arbeit» und das Mittel der Semesterzeugnisse der ersten drei Semester der Fächer IKA, W&G sowie Standardsprache übernommen. Für die «Berufliche Praxis» werden die «Kompetenznachweise» im Lehrbetrieb und in den überbetrieblichen Kursen (ÜK) berücksichtigt. Es kommen keine weiteren kantonalen Raster zum Einsatz.
Repetierende / Art. 32 BBV (Berufsabschluss für Erwachsene)
Die Entscheide sind noch ausstehend
Zusätzliche Details finden Sie auf der Website der igkg Schweiz
 
 
Entscheide Detailhandel
Es finden keine praktischen Lehrabschlussprüfungen statt. Die Lehrbetriebe werden gebeten, der betrieblichen Schlussbeurteilung eine vertiefte Aufmerksamkeit zu schenken, da diese Note allenfalls als Schlussnote gesetzt wird. Der Eingabetermin für diese Schlussbeurteilung auf DBLAP2 wurde deshalb auch bis 31. Mai 2020 verlängert.
Alle anderen Entscheide sind nach wie vor hängig. Wir bitten Sie um Geduld. Alle aktuellen Angaben finden Sie auf der Website des zuständigen Verbandes Bildung Detailhandel Schweiz (BDS).
 

 

30.04.2020
Berufsmaturität - national geltender Entscheid: keine Prüfungen
Die vom Bundesrat verabschiedete Notverordnung sieht einen kompletten Verzicht auf Prüfungen vor. Für den Abschluss werden die Semesternoten gezählt. Die Schulen führen weiterhin Prüfungen durch, die für die Semesternoten zählen. In den unteren Klassen der Berufsmaturität erfolgt dieses Jahr die Promotion in jedem Fall. 
Da der Fernunterricht nicht in allen Kantonen gleich gut funktioniert, wurde national entschieden, dass die Noten des aktuellen Semesters nicht zu einer Verschlechterung gegenüber dem Vorsemester führen soll. Es gilt damit dieselbe Regelung wie bei EFZ und EBA: Falls die Semesternote eines Fachs im 2. Semester tiefer ist, als jene des ersten Semesters, so wird die Note des ersten Semesters ins 2. übernommen. Dasselbe gilt, wenn in einem Fach nicht die erforderliche Anzahl Noten vorhanden sind. 

Für BM Repetenten ohne Unterrichtsbesuch im Vorfeld und für die BM Lernenden, die aufgrund der Erfahrungsnote nicht bestehen, wird eine Prüfung angeboten. Dies wird ausgearbeitet und der Termin ist zurzeit noch offen; wird aber bis spätestens Ende August 2020 stattfinden. 

Lehrstellensuche: BIZ besucht Sekundarschulen
Auch wenn unser Berufsinformationszentrum BIZ an der Obergrundstrasse geschlossen ist, unterstützen unsere Berufsberaterinnen und -berater die Lehrstellensuchenden weiterhin via Fernberatung. Und wenn am 11. Mai 2020 die Volksschulen öffnen, bieten wir bei Bedarf Beratungen in den Schulen an. Die Lehrpersonen, welche an den Schulen verantwortlich für die Berufswahl sind, können sich bei Fragen jederzeit an unsere Ansprechpersonen wenden. Direkt per E-Mail oder auf die allgemeine E-Mailadresse

 

QV Feiern abgesagt
Aufgrund der aktuellen Corona-Situation wurde entschieden, die kantonalen QV Feiern abzusagen. Wir alle wissen, dass die QV Feiern jeweils ein Highlight im Kalender der Berufsbildung sind. Doch die Sicherheit und Gesundheit von uns allen geht vor, weshalb Grossveranstaltungen – und damit auch die QV Feiern – bis auf weiteres nicht möglich sein werden. Zu beachten ist ebenfalls, dass aufgrund der notwendigen Schutzmassnahmen sowie der verlängerten QV-Dauer eine würdige Durchführung der Feiern Anfang Juli nicht möglich sein wird.

Termine Resultate
Damit alle drei geplanten Varianten «Praktische Arbeit» korrekt abgewickelt werden können, wurden die Noteneingaben je nach Variante bis zum 17. Juli 2020 verlängert. Diese Situation bedeutet auch, dass die Datenverarbeitungssysteme aufgrund der geänderten Berechnungen für jeden Beruf unterschiedlich sind und darum einzeln angepasst werden müssen. Deshalb können auch keine telefonischen Auskünfte erteilt werden. 
Weiter sind viele Einzelfälle zu erwarten, die individuell zu lösen sind. Es ist deshalb nicht möglich, Resultate vor dem 1. Juli 2020 zu veröffentlichen. Die eingehenden Noten werden im Kompetenzzentrum Qualifikationsverfahren KQV laufend verarbeitet, was bedeutet, dass die eidgenössischen Dokumente (EFZ sowie Berufsatteste und Notenausweise) den Lernenden (und Kopien der Notenausweise den Betrieben) zwischen dem 1. und 31. Juli 2020 laufend per Post zugestellt werden. Dies betrifft die positiven wie auch negativen Prüfungsresultate. Zudem fällt dieses Jahr der Service der Onlineabfrage «bestanden» / «nicht bestanden» aus. Bitte beachten sie, dass keine Auskünfte per Telefon oder E-Mail gegeben werden können.

Wir danken für die Kenntnisnahme und Geduld in dieser ausserordentlichen Situation.

 

SBFI: Jugendliche kommen auch dieses Jahr zu einem vollwertigen Berufsabschluss
Bund, Kantone und Sozialpartner haben in den letzten Wochen die Grundlagen für ein national abgestimmtes Qualifikationsverfahren in der beruflichen Grundbildung erarbeitet. Zwischenzeitlich ist überall klar, wie die praktische Ausbildung geprüft wird: In 194 Berufen erfolgt die Beurteilung der berufspraktischen Kompetenzen in Form einer praktischen Arbeit. In 39 beruflichen Grundbildungen, worunter sich zahlenmässig grosse Berufe finden, geschieht diese Beurteilung durch die Lehrbetriebe. Auf dieser Basis werden nun die kantonalen Berufsbildungsämter die Umsetzung der Qualifikationsverfahren in die Wege leiten und die Direktbetroffenen informieren. Das Steuergremium «Berufsbildung 2030» dankt allen Beteiligten für deren grossen Einsatz innert so kurzer Zeit. Weitere Informationen
 


HBB Grundsätze und Leitlinien zu Corona
Das SBFI hat für die aktuelle Corona-Situation allgemeine Grundsätze und Leitlinien für die Bildungsgänge und Nachdiplomstudien an höheren Fachschulen erarbeitet.
Siehe auch entsprechende Webseite

 

28.04.2020
Umsetzung der angepassten Qualifikationsverfahren 2020

Die Geschäftsleitung der DBW verabschiedete gestern die Richtlinie zur «Umsetzung der angepassten Qualifikationsverfahren 2020». Diese gilt für alle Organisationen im Kanton Luzern, welche die angepassten Qualifikationsverfahren durchführen, namentlich also für die kantonalen und privaten Berufsfachschulen resp. deren Mitarbeitende, die von der kantonalen Prüfungskommission gewählten Chefexpertinnen und -experten sowie Prüfungsexpertinnen und -experten wie auch private Personen, welche die Umsetzung der Qualifikationsverfahren 2020 unterstützen (z.B. IT-Firmen). Die Richtlinie bestimmt die gesetzlichen Grundlagen, Grundsätze, Prüfungsdurchführung und Rahmenbedingungen.

 

Öffnung von üK-Zentren
Der Bundesrat erwägt, die Öffnung der Bildungsstätten auf der Sekundar-II-Stufe am Montag, 8. Juni 2020, zu ermöglichen. Damit können auch die üK-Zentren ihren Betrieb wiederaufnehmen. Die Rahmenbedingungen (z. B. Gruppengrössen) dazu sind noch nicht geklärt. Die Sicherheit und Gesundheit aller Personen geht vor, weshalb vor Ort ein umfassendes Schutzkonzept eingehalten werden muss.

Durchführung von Qualifikationsverfahren in den üK-Zentren
Die Neuplanungen für die QVs laufen in denjenigen Branchen, welche «Praktische Arbeiten» (Prüfungsvarianten 1 und 2) durchführen, auf Hochtouren. Diese Prüfungen dürfen in üK-Räumlichkeiten durchgeführt werden. Jede nationale OdA hat ein Schutzkonzept für die QV entwickelt, welches durch die Prüfungsorganisationen vor Ort konsequent umgesetzt werden muss.

Höhere Berufsbildung und Schulen der Weiterbildung
Alle Schulen der Höheren Berufsbildung und der Weiterbildung öffnen voraussichtlich auch am Montag, 8. Juni 2020. Den Entscheid fällt der Bundesrat und die Umsetzung wird vom SBFI vorgegeben. Bei Fragen ist das SBFI direkt zu kontaktieren.

 
 
24.04.2020
Angepasste Qualifikationsverfahren 2020
- Allgemeines
Die Detailentscheide für die angepassten Qualifikationsverfahren liegen fast für alle Berufe vor. In der Regel gelten folgende Grundsätze: Es finden keine Abschlussprüfungen in Berufskenntnissen und Allgemeinbildendem Unterricht statt. Es werden die Erfahrungsnoten sowie bei ABU zusätzlich die Vertiefungsarbeit berechnet. Auch beim KV sowie dem Detailhandel werden keine Schlussprüfungen mehr durchgeführt. 

Unterdessen sind die Entscheide für den Qualifikationsbereich Praktische Arbeit (PA) fast ohne Ausnahme gefällt. 
In der Tabelle findet sich die für jeden Beruf bestimmte Variante der PA sowie die kurze Erläuterung zu den Varianten. 
Es gibt noch unzählige offene Fragen zu klären und Spezialfälle (z. B. Repetenten, Art. 32 BBV, Schulisch organisierte Grundbildung, BM etc.) zu regeln. Detaillierte Informationen zu den Qualifikationsverfahren in den einzelnen Berufen finden sich auch auf den Websites der Branchenverbände.

- Informationen für Lernende

Die Lernenden werden von den Chefexpertinnen und Chefexperten bei den PA-Varianten 1 und 2 mit dem Aufgebot für die Praktische Arbeit, und wo nötig für andere Qualifikationsbereiche, bedient. In Berufen, für welche die Variante 3 gewählt wurde, erfolgen keine Prüfungen mehr.
 
- Beurteilung durch den Lehrbetrieb
Die Lehrbetriebe derjenigen Berufe, für welche für die Praktische Arbeit die Variante 3 bestimmt wurde, werden Ende Mai aufgefordert, vom 1. bis 14. Juni 2020 ihre Beurteilungen abzugeben. Bei den Berufen KV und Detailhandel entfällt diese Schlussbeurteilung. Die Dienststelle Berufs- und Weiterbildung wird den Betrieben dazu ein Login für eine elektronische Plattform zustellen, auf welcher die Beurteilung digital erfasst werden kann. Dieser Weg entspricht den Datenschutz-Anforderungen und das Tool ist einfach zu bedienen. Die Betriebe werden gebeten, diese Beurteilung schon jetzt einzuplanen.
 
- Schutzkonzepte
Jede nationale OdA hat ein Schutzkonzept entwickelt, welches durch die Prüfungsorganisationen vor Ort konsequent umgesetzt werden muss. Damit ist der Schutz aller Beteiligten (Lernende und Prüfungsexpertinnen und -experten) sichergestellt. Es herrscht ein absolutes Besucherverbot. Die Luzerner Polizei kann/wird die Umsetzung der Schutzmassnahmen vor Ort überprüfen.
 
- Teilnahme an den QV
Die Prüfungsorganisation ist verpflichtet, die Schutzmassnahmen gemäss BAG umzusetzen. Somit kann auch die Prüfung mit Kandidaten aus der Risikogruppe durchgeführt werden. Die Lernenden müssen dem Aufgebot der Chefexpertinnen und Chefexperten Folge leisten.
 
- Zusatzinformationen
Weitere Details sowie zum Beispiel die Berechnungen oder Infos zu Spezialfällen (Repetenten, Art. 32 BBV) können der nationalen Richtlinie Angepasste Qualifikationsverfahren für die berufliche Grundbildung infolge Coronavirus im Jahr 2020 entnommen werden.  
 

Berufsmaturitätsprüfungen
Hier ist noch kein Entscheid gefallen. Der Bund ist alleine für die Vorgaben der Berufsmaturität verantwortlich. Er wird voraussichtlich auch am 29.4.2020 über die Durchführung oder den Ausfall der BM-Prüfungen entscheiden. Der Kanton Luzern wird diese Vorgaben umsetzen.

BIZ – Beratungs- und Informationszentrum für Bildung und Beruf
Das Informationszentrum ist seit Montag 16.3.2020 geschlossen. Die Veranstaltungen der Abteilung BIZ finden nicht statt. Dies gilt bis mindestens 7. Juni 2020.
Das BIZ bietet weiterhin individuelle Beratungs-  und Unterstützungsgespräche an, verlegt diese aber auf telefonische Beratung und Unterstützung. Zum BIZ

 

Ältere Informationen der DBW zu Corona finden sie hier.

Neues Coronavirus und die Berufsbildung in der Schweiz
Die aktuelle Corona-Situation wirkt sich stark auf die Berufsbildung aus und führt insbesondere zu zahlreichen Vollzugsfragen. Die Verbundpartner der Berufsbildung haben sich unter Federführung des Steuergremiums «Berufsbildung 2030» auf ein gemeinsames, nationales Vorgehen mit Hauptfokus der beruflichen Grundbildung geeinigt. Das Steuergremium informiert hier die Akteure der Berufsbildung fortlaufend über gemeinsame nationale Massnahmen und Beschlüsse.
 
Mehr Informationen zur aktuellen Situation finden Sie auch hier:
Auf der Homepage des BKD sind die Informationen zum Coronavirus (COVID-19) sowie der aktuelle Stand in Sachen Bildung und Kultur in Luzern im Zusammenhang mit dem Coronavirus aufgeschaltet.

Allgemeine Informationen zum Coronavirus im Kanton Luzern.

Generell halten wir uns an die Vorgaben das BAG. Die Informationen gibt es auch in leichter Sprache sowie in Gebärdensprache.

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