Hierfür wurden jährliche Zwischenziele definiert. Operationalisierung - Ziele 2026
Die Abteilungen und Schulen ihrerseits definieren mit ihren Schuljahreszielen ihren Beitrag zur Zielerreichung der Dienststelle Berufs- und Weiterbildung.
Unsere Ziele in den entsprechenden Strategischen Handlungsfeldern sind:
1 Angebote für alle Anspruchsniveaus und Altersgruppen
Die Berufsbildung ist ein attraktiver Bildungs- und Ausbildungsweg für leistungsstarke Lernende. Die Angebote sind zielgruppengerecht, attraktiv und innovativ.
Die Nachfrage für Angebote für Erwachsene ist in den Bereichen Deutsch als Zweitsprache, Grundkompetenzen sowie Berufsabschluss für Erwachsene erhöht. Die Einstiegshürden sind gesenkt. Die Anzahl und Qualität erwachsenengerechter Bildungsformate ist bedarfsgerecht und messbar erhöht.
2 Zusammenarbeit mit strategischen Partnern
Die DBW beeinflusst die nationalen Vorgaben so, dass die Vision der DBW umgesetzt werden kann (Welt von Morgen). Die nationalen Reformen sind im Kanton Luzern erfolgreich implementiert und auf ihre Wirkung überprüft.
Wir verkehren mit unseren Interessengruppen in den relevanten Prozessen digital, medienbruchsfrei und nutzerorientiert. Die Prozessleistungen werden systematisch gemessen und die Prozesse kontinuierlich verbessert.
3 Beratungs- und Unterstützungsangebote
Das BIZ ist für die Bevölkerung des Kantons Luzern die zentrale Kontaktstelle («single point of contact») für Fragen zu Ausbildung und Beruf. Das Informations-, Beratungs- und Unterstützungsangebot des BIZ wird zur erfolgreichen Gestaltung der Bildungs- und Erwerbsbiografie genutzt.
4 Sek II Abschlussquote der 25-Jährigen: 98 %
In Luzern erreichen 98% der über 25-Jährigen einen Sek II Abschluss.
Wir fördern für alle Jugendlichen und jungen Erwachsenen einen erfolgreichen Eintritt und Verbleib in der passenden Berufslehre oder Weiterbildung.
In der beruflichen Grundbildung sind in Zusammenarbeit mit dem BIZ nutzen- und bedarfsorientierte Unterstützungsangebote optimal aufeinander abgestimmt.
Die Rate der definitiven Lehrabbrüche ist tiefer als 5%. 50% der Abbrechenden werden wieder in eine qualifizierende Ausbildung überführt.
5 Neue Bildungsformate
In den Bildungsangeboten der DBW wird der Lehr-/Lernprozess wirkungsvoll und zukunftsorientiert, für die Anforderungen der Berufswelt von Morgen, gestaltet.
Die beteiligten Bildungsstufen des Kantons Luzern verfolgen mit koordinierten Massnahmen das gemeinsame Ziel einer durchgängigen Förderung der Bildungssprache, so dass die Chancengerechtigkeit erhöht wird.
Durch obligatorische Sprachförderangebote an den Lernorten der Berufsbildung sind alle Jugendlichen und junge Erwachsene bis mindestens zum Sprachniveau B2 chancengerecht gefördert und dadurch in ihrer nachhaltigen beruflichen Integration unterstützt.
Die Governance Strukturen begünstigen die aktive Beteiligung der Interessengruppen an den strategischen und unternehmerischen Prozessen.
6 Mitarbeitende befähigen, neue Rollen einzunehmen
Die DBW fördert und nutzt das erkennbare Potential der Mitarbeitenden. Vakanzen im Führungs- und Fachkaderbereich werden wo passend mit eigenen Nachwuchskräften besetzt.
Die Führungskräfte leben die Strategie und arbeiten aktiv an der Zukunft der DBW mit. Sie nehmen ihre Vorbildfunktion wahr und zeichnen sich durch eine hohe Kunden-, Leistungs-, Ergebnis- und Mitarbeitendenorientierung aus.
Die DBW wird als attraktive Arbeitgeberin und Bildungsgestalterin wahrgenommen.
Die Motivation und Befähigung der Mitarbeitenden und Führungskräfte für einen nutzenorientierten Umgang mit dem Change zum KVSE ist gestärkt.
7 Exzellente Resultate erreichen
Die Lernenden, die Lehrbetriebe sowie die weiteren Anspruchsgruppen sind mit den Leistungen der DBW und der Berufsbildung nachhaltig sehr zufrieden.
Die DBW handelt als Gesamtorganisation und in den Organisationseinheiten nachhaltig und ökologisch. Sie setzt ihren Bildungsauftrag bezüglich Nachhaltigkeit und Ökologie konsequent um und reduziert den Ressourcenverbrauch messbar.
BEX: Kennzahlen
Das Performance Management System ist per Januar 2027 auf allen relevanten Ebenen in die Arbeitsweise der Organisation integriert. Die GL und ihre OEs nutzen ab Januar 2027 aktiv ein anwenderfreundliches Kennzahlencockpit nach RADAR-Logik und steuern auf Basis der Strategie und des Leistungsauftrages die Ergebnisse und Zielerreichungen. Die Transparenz, Verantwortlichkeit und die rechtzeitige Entscheidungsfindung sind fundiert sichergestellt.
BEX: Prozesse
Die Mitarbeitenden setzen die Handlungen und Prozesse effizient und in hoher Qualität um. Ende 2026 ist die Prozesslandkarte vollständig entwickelt. Sie bildet alle relevanten Prozesse des Unternehmens übersichtlich ab. Alle Mitarbeitenden haben Zugriff auf die für ihre Arbeit nötigen Prozesse. Die Schulung der Prozesslandkarte hat bis Ende 2026 bei allen Mitarbeitenden stattgefunden.
Bis Ende 2026 ist jeder Prozess einem Prozessowner zugewiesen. Die Qualität der Prozesse wird durch regelmässige Überprüfung kontinuierlich verbessert. Die Anzahl definierter Prozesse werden sowie die Dokumente laufend geprüft und den Anforderungen angepasst.
Das Prozessmanagement ist die Grundlage für die effiziente (Zusammen-) Arbeit und macht die DBW zu einer lernenden Organisation. Ende 2026 ist das Prozessmanagement verbindlich verankert, in dem 100% der Mitarbeitenden die relevanten Prozessabläufe kennen und anwenden. Dies wird durch regelmässige Schulungen, die Aktualisierung aller Prozessdokumentationen sowie eines benutzerfreundlichen Prozessmanagement-Tools erreicht.
BEX: Synergien
Die GL hat ein gemeinsames dokumentiertes Verständnis zum Verhältnis zwischen einheitlichen und unterschiedlichen Vorgehensweisen («autonom versus koordiniert»). Dieses Verständnis basiert auf einer klaren Haltung, die sowohl Standardisierung als auch notwendige Flexibilität anerkennt.
Best Practices sind in einem internen Wissensaustausch-Programm vorgestellt, um Synergien zu fördern und die Anwendung in weiteren OEs anzuregen.